Handicap International e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Fachreferent*in Flucht und Behinderung Schwerpunkt Behinderung (50%/19,5 Std/Wo)

Handicap International e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Fachreferent*in Flucht und Behinderung Schwerpunkt Behinderung (50%/19,5 Std/Wo)

Handicap International e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Fachreferent*in Flucht und Behinderung Schwerpunkt Behinderung (50%/19,5 Std/Wo)

Berlin, in Teilzeit (50%), zunächst befristet bis zum 31.12.2024, ab sofort

Handicap International (HI) ist eine gemeinnützige Organisation für Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit, die in rund 60 Ländern aktiv ist. Wir setzen uns für eine solidarische und inklusive Welt ein. Wir verbessern langfristig die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung und unterstützen diejenigen, die besonderen Schutz benötigen. Außerdem kämpfen wir für eine Welt ohne Minen und Streubomben sowie gegen Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung. HI ist Co-Preisträgerin des Friedensnobelpreises von 1997. Handicap International e.V. ist der deutsche Verein der internationalen Organisation Humanity & Inclusion.

Projektkontext der Stelle:

Mit dem Modellvorhaben “Qualifizierung regionaler Inklusionscluster Flucht und Behinderung” zielt HI auf Vernetzung, Kooperation und Kompetenzentwicklung von zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Schlüsselakteur*innen der Inklusion, Teilhabe und Integration zugunsten einer verbesserten Beratungs- und Unterstützungspraxis für geflüchtete Menschen mit Behinderungen in Deutschland.

In jedem Bundesland bringt HI engagierte Schlüsselakteur*innen der Handlungsbereiche Flucht und Behinderung aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung jeweils zu einem “regionalen Inklusionscluster Flucht und Behinderung” zusammen, eruiert den Fortbildungsbedarf und schult sie zur Situation und den spezifischen Bedarfen an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung in Deutschland.

Die Clustermitglieder eignen sich dieses Wissen an, um ihre regulären Beratungs- und Unterstützungsangebote bedarfsgerecht, niedrigschwellig und kultursensibel für geflüchtete Menschen mit Behinderungen auszugestalten. Netzwerkarbeit und Synergiebildung sind dabei zentrale Handlungsfelder für die Entwicklung von bedarfsgerechten Beratungs- und Begleitungsprozessen an der Schnittstelle Flucht und Behinderung.

HI vernetzt die 16 Cluster untereinander sowie mit überregionalen Fach- und Selbstvertretungsstrukturen, die an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung arbeiten, berät ihre Mitglieder nach Bedarf, erstellt individuelle Kompetenzprofile und entwickelt ein offenes Online-Forum zur Beratung, Qualifizierung und Vernetzung. Geflüchtete Menschen mit Behinderungen beteiligen sich am Projekt als Expert*innen in eigener Sache.

Das Projekt wird aus Mitteln des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) gefördert.

Ihre Aufgaben im Einzelnen:

  • Verantwortung für die Implementierung der Projektaktivitäten in enger Zusammenarbeit mit der Projektleitung und der zweiten Fachreferentin.
  • Vorbereitung, Koordination, Durchführung und Auswertung aller Maßnahmen und Kommunikationsprozesse in Abstimmung mit der zweiten Fachreferentin und der Projektleitung.
  • Co-Konzipierung von Qualifizierungsplänen und Fortbildungs-Inhalten.
  • Mitwirkung bei der Moderation von webbasierten Clustertagungen, Durchführung von Workshops mit Referenznetzwerken und Fachseminaren innerhalb eines virtuellen Beratungs- und Qualifizierungsforums.
  • Erste*r Ansprechpartner*in für Fragen, Anliegen und individuelle Beratungsleistungen von 8 der 16 regionalen Inklusionscluster und ihrer Mitglieder (Clustergruppe B, mind. 50 Mitgliedsinstitutionen).
  • Erste*r Ansprechpartner*in seitens HI für die in den regionalen Clustern integrierten Geflüchteten mit Behinderungen (mind. 16 Personen).
  • Stakeholder- und Netzwerkmanagement sowie aktive Projektkommunikation.
  • Enge Abstimmung und Koordination mit Mitarbeitenden von HI, die außerhalb des Projekts im Bereich Empowerment an der Schnittstelle Flucht und Behinderung tätig sind.
  • Öffentlichkeitsarbeit (projektspezifisch sowie zusammen mit der Fachabteilung von HI in unserer externen Kommunikation).

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium einer einschlägigen Fachrichtung (z.B. Erziehungs-, Rehabilitations-, Gesellschafts-, Kulturwissenschaften, Migration Studies, Disability Studies) sowie einschlägige Berufserfahrung.
  • Fachliche Kenntnisse     und     Erfahrungen   im Themenbereich Behinderung, idealerweise auch an der Schnittstelle Flucht und Behinderung.
  • Disability-Kompetenz und/oder Interkulturelle Kompetenz, idealerweise Kenntnisse          und Erfahrungen in der Arbeit mit Geflüchteten mit Behinderung und/oder Menschen mit Behinderung.
  • Freundliches und empathisches Auftreten, fortgeschrittene Kommunikations- und Netzwerkkompetenzen.
  • Sehr gute Deutschkenntnisse sowie behinderungssensibles, diversitätsbewusstes und zielgruppenadäquates Sprachvermögen, Arabischkenntnisse sind von Vorteil.
  • Organisatorisches und administratives Geschick, Projektmanagementkenntnisse sind von Vorteil.
  • Flexibilität, sehr gute Fähigkeiten in Bezug auf Selbstorganisation und der Organisation des eigenen Arbeitsbereiches.
  • Hohes Maß an Eigeninitiative, Belastbarkeit und Teamfähigkeit sowie Freude an einem dynamischen Arbeitsumfeld.
  • Sicherer Umgang mit gängiger Office-Software und Social Media-Anwendungen.
  • Bereitschaft zu bundesweiten Dienstreisen.
  • Identifikation mit den Werten und Zielen von Handicap International e. V..

Was wir bieten:

  • Eine anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe mit großem Gestaltungsspielraum und hohem Grad an Eigenständigkeit.
  • Die Mitarbeit in einem hoch motivierten Team mit flachen Hierarchien in Deutschland und als Teil des internationalen Netzwerks der Föderation Humanity & Inclusion.
  • Die Kooperation mit bundesweit organisierten Fach- und Selbstvertretungsstrukturen, die sich an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung engagieren.
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten sowie Möglichkeit des mobilen Arbeitens am Standort Berlin.
  • Eine Teilzeitstelle mit 50% Stellenumfang (entspricht 19,5 Stunden/ Woche) und einer Vergütung entsprechend TVÖD-VKA 12.

Wenn Sie sich für unser Anliegen begeistern und Sie mit Ihrem Können zu dessen Umsetzung beitragen wollen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Sie bringen nicht alle Voraussetzungen der Stelle mit? Überzeugen Sie uns, dass Sie dennoch der*die richtige Kandidat*in sind!

Vielfalt ist uns wichtig. Wir setzen uns für gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen ein und freuen uns daher über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung oder jeder anderen Diskriminierungserfahrung sowie von Personen mit eigener oder familiärer Flucht- oder Migrationserfahrung.

Bitte schicken Sie Ihre vollständigen Unterlagen (Lebenslauf, relevante Zeugnisse, Motivationsschreiben unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittsdatums)

zusammengefasst in einer PDF-Datei bis zum 15.08.2022 per Email an bewerbung@deutschland.hi.org mit „Fachreferent*in Flucht und Behinderung – Schwerpunkt Behinderung“ im Betreff.

Aufgrund der Dringlichkeit behalten wir uns vor, erste Auswahlgespräche bereits vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu führen.

Bitte gib bei deiner Bewerbung an, dass du den Job über NGOjobs.eu gefunden hast. Bewirb dich jetzt per E-Mail an bewerbung@deutschland.hi.org

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