Not in God's name - "Fight" against radicalism

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Not in God's name - "Fight" against radicalism

Praterstraße 38, 1020 Wien

Aktionsbereiche

  • Antirassismus & Zivilcourage
  • Bildung
  • Kinder & Jugend

Gründungsjahr

2015

Ausgangslage: Europa steht vor einer großen Herausforderung: Jugendliche, die in Europa aufgewachsen und sozialisiert worden sind fahren nach Syrien und schließen sich der IS an und führen Terroranschläge in europäischen Städten durch. Diese Jugendliche sind aufgrund sozio-kultureller Besonderheiten sehr Kampfsport affin („Österreich: Skifahren – Kaukasus: Kampfsport“)

„Fast jeder der verirrten Jugendlichen, die nach Syrien in den Dschihad gezogen sind, hatte zuvor mit Kickboxen oder ähnlichen Kampfsportarten zu tun. Einer der derzeit im Grazer Landesgericht wegen des Verdachts auf Rekrutierung für die IS auf eine Anklage wartenden Wiener Prediger trieb nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes seine Anhänger zu harter körperlicher Ertüchtigung – unter anderem zum Kickboxen – an. Dazu wurde eine Koryphäe aus der Schweiz nach Österreich geholt: der zweifache Thaibox-Weltmeister Valdet Gashi. Wie sich nun herausstellt, hatte der Champion in der Nähe von Winterthur ein islamisches Kampfsportcenter betrieben, von dem aus mehrere Jugendliche nach Syrien verschwanden. Gashi selbst hatte sich dem „Islamischen Staat“ angeschlossen“ (Quelle: Nachrichtenmagazin „Profil“ vom 31.7.2015)

Lösungsansatz: Die Initative „Not in God’s Name“ greift diese Thematik auf und erreicht Jugendliche teilweise noch bevor diese sich radikalisieren: https://www.facebook.com/notingodsnameorg

Wie passiert dies: Eine Gruppe von erfolgreichen (zum großen Teil mit muslimischen background) und in den diversen communities sehr bekannten Kampfsportlern, die den interreligiösen Dialog leben fungieren als testimonials. Diese verwenden ihren Bekanntheitsgrad und legen Zeugnis ab, dass man Moslem, perfekt in die österreichische Gesellschaft integrierter Neo-Österreicher und Kampfsportler sein kann, der auch andere Kulturen und Religionen wertschätzt und den „Jihad“ ablehnen muss. (Erklärter Gegenpool zur IS-Propaganda in den sozialen Netzwerken)

Bei Touren (Grossfeldsiedlung, Praterstern,…) und diversen Sportevents gehen die Sportler direkt auf Jugendliche zu. Die role models der Kampagne sind auf die Thematik speziell sensibilisiert um bei Gesprächen darauf einzugehen.

Referenzen / Presseberichte:

ORF: http://religion.orf.at/stories/2728049/ (unterer Teil)

Profil: http://www.profil.at/oesterreich/wie-jugendliche-kampfsport-klubs-is-terror-5782314

Die Presse (Erwähnung als Best-Practice / Lösungsvorschlag im LEITARTIKEL): http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4871661/Wo-Radikalisierung-auch-in-Osterreichpassiert

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