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Wie schaffen wir ein “Gutes Leben für alle”?

gutesleben
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Am vergangenen Wochenende fand zum zweiten Mal der Kongress „Gutes Leben für alle“ an der Wirtschaftsuniversität Wien statt. Über die Dauer von drei Tagen haben sich interessierte Menschen getroffen, um darüber zu diskutieren, wie man ein gutes Leben für alle schaffen kann. Und zwar für wirklich alle Menschen auf diesem in aller Hinsicht so gebeutelten Planeten. Die Intention des Kongresses war es zum Erreichen dieser Utopie konkrete Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen. TeilnehmerInnen und Vortragende wie auch OrganisatorInnen kamen in großer Zahl und mit den verschiedensten Hintergründen aus NGOs, Verwaltung, der Wissenschaft und Wirtschaft, um sich in diesen Tagen intensiv auszutauschen, über Missstände und Möglichkeiten. Das derzeitige Wirtschaftssystem als nachhaltig zu bezeichnen, traut sich, auf dem Kongress erst recht, sicher kaum noch jemand. So war man sich einig: Ein Weiter wie bisher ist keine Option!

„Gutes Leben für alle ist die konkrete Utopie einer Zivilisation, die nicht auf Kosten anderer lebt.“                         

Doch scheinen im öffentlichen wie auch im politischen Diskurs globale Verteilungsfragen und ökologische Sorgen meist zweitrangig. Entsprechend war eines der großen Anliegen vieler TeilnehmerInnen, jene Probleme nicht nur zu erkennen, sondern gemeinsam mit Gleich- und Ähnlichgesinnten zu artikulieren, um mögliche Lösungen zu verbreiten. Mit der Keynote zur Eröffnung des Kongresses gab Andreas Novy, einer der Hauptorganisatoren, den TeilnehmerInnen fünf Thesen zum „Guten Leben für alle“ mit auf den Weg. Eine dieser Thesen lautet: „Gutes Leben für alle ist die konkrete Utopie einer Zivilisation, die nicht auf Kosten anderer lebt.“ In dieser Utopie müssen wir unsere Lebensstile in einer neuen nachhaltigen Weise definieren, so dass die Welt letztendlich ökologisch, ökonomisch wie auch gesellschaftlich eine Zukunft haben kann.
In den folgenden zwei Tagen konnte daraufhin in den verschiedensten Debatten und Workshops zahlreichen Expertinnen und Experten zugehört und mit ihnen diskutiert werden. Die Themengebiete waren dabei divers und zahlreich, doch gingen sie in ihrer Essenz alle in eine gemeinsame Richtung. Wir brauchen einen schnellen, schon radikalen Wandel, der alle Ebenen von Ökologie, Gesellschaft und Wirtschaft verbindet sowie unser klassisches Verständnis von Fortschritt grundlegend verändert.

Trotz teils trüber politischer Aussichten, die auch in den Diskussionen und Debatten immer wieder zur Sprache gebracht wurden, überstrahlte große Euphorie über die Masse an Ideen und Initiative, die all die Menschen in so kurzer Zeit zusammen hervorbrachten, den Kongress. Gleichzeitig schaffte der Diskurs ein starkes Bewusstsein für die große Herausforderung, die sich spätestens zur Abschlussveranstaltung am Samstag Nachmittag in allen Köpfen festgesetzt hatte. In diesen drei Tagen entstand ein großes Becken an Menschen, die allesamt mit großen Ambitionen, Hoffnungen und Visionen von der Utopie „Gutes Leben für alle“ die Türen der WU verließen um die vielen entstanden Ideen und Projekte in die Welt zu tragen.

Weitere Infos:  „Gutes Leben für alle“ Kongress 2017 in Wien

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