Die neue Ehrenamtssuche der Caritas Wien

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Oder: Was tun mit 140 Eiern?

Ein neues Online-Tool hilft InteressentInnen, mit einem Klick ihr passendes freiwilliges Engagement zu finden.

Das perfekte Ehrenamt – mit einem Klick!

Freiwillige spielen eine wichtige Rolle in NGOs 

Freiwillige sind ein wichtiger Bestandteil der gesamten NGO-Szene, und somit natürlich auch der Caritas Wien. Um InteressentInnen die Suche nach einem passenden Engagement zu erleichtern, bietet die Organisation seit kurzem eine „Tätigkeiten-Suche“ an. Interessierte Personen haben somit die Möglichkeit, aktuell gesuchte Stellen gefiltert nach Wohnort und Interessen angezeigt zu bekommen. Probiert das Tool am besten gleich aus!

Wissenswertes über und für Freiwillige

Auf der Webseite erhalten InteressentInnen zudem einen ersten Überblick, wie sie Freiwillige der Caritas Wien werden und was sie im Rahmen ihrer freiwilligen Tätigkeit erwartet. Insgesamt betreut die Servicestelle Freiwilliges Engagement über 4000 freiwillige MitarbeiterInnen. Dazu kommen noch über 10.000 Pfarr-Freiwillige sowie 1500 AktivistInnen die im Actionpool der youngCaritas Wien gemeldet sind.

 

Freiwillig zu sein bedeutet sich Situationen zu stellen, denen man im Alltag üblicherweise nicht begegnet und dadurch Neues zu erleben und Freude zu schenken. Sich selbst und anderen.


Freiwillige erzählen: 140 Eier, Nikolausgedichte und Marie von Ebner-Eschenbach

Die freiwilligen CARITAS-MitarbeiterInnen wurden gefragt, was ihr schönster Freiwilligen-Moment gewesen ist. Hier ein paar Antworten:

Hatte bei der Tätigkeit (Hilfe bei Hausübungen für Volks-Mittelschüler, fallweise auch junge Erwachsene) in meinen fast 5 Jahren schon mehrere schöne Erlebnisse. Es ist schön, die enormen Fortschritte und Erfolge miterleben zu dürfen und ich bewundere immer wieder die schnelle Auffassungsgabe von den Kindern, die in einem fremden Land in einer fremden Sprache so schnell und eifrig (manche mehr, manche weniger :-)) lernen. Diesmal musste ein Mädchen ein Nikolausgedicht lernen. Wir lasen es einige Male zusammen und ich prüfte sie dann. Plötzlich meinte sie, jetzt prüft sie einmal mich. Ich willigte ein (ich tat mir früher eigentlich immer leicht beim Gedichtelernen). Sie half mir immer wieder weiter und so lief es wirklich gut. Bis sie lachte und sagte: „Das ist voll gemein, ich muss es lernen und du kannst es!“


„Vertrauen durch gemeinsames Tun.“

Das erste Zusammentreffen mit meinem Patenkind … die Nervosität vorher und das Aufatmen als wir merkten, daß die „Chemie“ zwischen uns absolut stimmt!


Ich lese ganz regelmäßig einer bettlägrigen Frau Erzählungen von Marie von Ebner-Eschenbach vor, dann reden wir über das Leben mit allen Verwirrungen…


Als ich außerhalb meines Dienstes an der JOSI vorbei ging und mir einige KlientInnen zuwinkten und mich fragten, wie es mir denn ginge und wann ich wieder mit dem Louisebus da sei – da hab ich mich wirklich gefreut!


Zu sehen, wie schnell durch gemeinsames Tun Vertrauen entstehen kann.


„Die Geschichte der 140 Eier beim Canisibus“ 🙂

Als wir in der Küche des Canisibus 140 Eier zu verarbeiten hatten. Welche Suppe machst du mit 140 Eiern ? Dann hatten wir die Idee, eine Nockerlsuppe zu machen. Die Küche hat danach dementsprechend ausgesehen. Fazit von der Straße: „das is die beste Suppn, die ich bei euch gessen hab'“


Als ich das erste Mal mit somalischen Frauen statt Deutschunterricht zu halten mit ihnen Memory gespielt habe und die Frauen dabei eine fast kindliche, ausgelassene Freude hatten. Wunderschön!!


Ich besuche einen alten Mann in einen Seniorenheim. Er spricht nicht mehr und kommuniziert nur durch Deuten oder Kopfnicken. Meine schönsten Erlebnisse sind immer dann wenn es mir gelingt, ihn zum Lachen zu bringen.


 

Den Menschen die wertvolle Zeit zu schenken und dafür viel Dankbarkeit genießen.
Denn wenn man Freude schenkt kommt sie reichlich zurück.

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