Rückschau: House of Jobs

sdr
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Das war die House of Jobs 2019!

Am 12. Juni wurde am Unicampus viel gefragt, geredet, es wurden Interviews geführt, Kopfhörer aufgesetzt, Flyer entnommen, Newsletter bestellt, Karrierepläne gemacht, über die Zukunft gegrübelt, der NGO-Sektor besser kennengelernt und so weiter und so fort.

Danke für euren Besuch!

Silent Talk mit NGOs

Dieses Jahr waren fünf tolle Organisationen zu Gast – die auch bezahlte Jobs zu vergeben haben:

  • Jugend am Werk
  • Greenpeace
  • Ärzte ohne Grenzen
  • Not in God’s name
  • CARE Österreich

In jeweils 20 Minuten dauernden Silent Talks interviewte Sarah von NGOJobs die Organisationen rund um das Thema Arbeitsalltag, Berufseinstieg, Karrierechancen, Bewerbungsmodalitäten. Besonders spannend waren jene Antworten unterschiedlicher NGOs, die sich aber sehr ähnelten.

Greenpeace im Gespräch

„Ein Wort, das deinen Job am besten zusammenfasst?“ – „Grün!“, sagte Lena von Greenpeace.

Thema waren außerdem Bewerbungsmodalitäten ein Thema – Initiativbewerbungen bringen bei Greenpeace wenig, verriet die HR Managerin. Die Schlange, die sich bei den MitarbeiterInnen in Grün versammelt hatte, um Fragen zu stellen, war hingegen absolut beeindruckend und äußerst initiativ.

Jugend am Werk im Gespräch

Viele Positionen, vor allem in der Sozialarbeit, gäbe es fast immer – das erfuhren wir in diesem Silent Talk. Außerdem kennen wir jetzt die HauptklientInnengruppe von Jugend am Werk: Menschen mit Behinderung – und wissen, dass man vor allem topmpotiviert sein muss, um dort mitarbeiten zu können.

Ärzte ohne Grenzen im Gespräch

Ein klingender Name – diese NGO! Auch bei diesem Silent Talk war das Interesse groß, als die HR-Abteilung interviewt wurde. Wir sprachen über die drei Aufgabenfelder, in denen man bei Ärzte ohne Grenzen einsteigen bzw. grundsätzlich tätig sein kann: Büroteam in Wien, Direct Dialog Campaigning oder Einsatzkräfte („Expats im Feld“).

CARE im Gespräch

Woher man CARE (immer noch) kenne? – „Von den CARE-Paketen“ (Nahrungsmittelpakete aus Amerika für Menschen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg). Heute ist CARE aber viel mehr als das – ein „CARE-Paket“ kann z.B. auch Bildung bedeuten. Außerdem thematisierte das Interview den starken Fokus der Arbeit von CARE auf Frauen – diese sind bei Krisen und Katastrophen nämlich stets am meisten davon betroffen.

Not in God’s Name im Gespräch

Zum Silent Talk mit Not in God’s Name kamen viele Interessierte, die neugierig waren – auf einen Verein, den man vielleicht noch nicht (so) kennt – dessen Name und Konzept aber spannend klingt. Die Projektkoordinatorin klärte uns auf: Not in God’s Name macht Radikalisierungs- und Gewaltprävention, und dies im Rahmen von Workshops an Schulen. Sogenannte „Testimonials“ begleiten diese Workshops – sie haben unterschiedlichste Backgrounds (Sprache, Religion, Herkunft) und sind im Kampfsport aktiv. Die Workshops haben also nicht nur einen theoretischen, sondern auch einen praktischen, gruppendynamisch sehr wichtigen Teil.

Vielen Dank an alle NGOs für die angeregten Interviews!