Praktikum bei NPH „Österreich – Hilfe für Waisenkinder“

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„Selbst in einer NGO Teil eines Weges nach vorne sein“

Regina Pichler über ihre Mitarbeit bei „NPH Österreich – Hilfe für Waisenkinder“

Was hat mich zu diesem Bericht motiviert? Tja, ich habe den Aufruf gelesen und sofort gewusst: Hier muss ich mitmachen! Einfach aus dem Grund, weil es für mich so eine wichtige Erfahrung war, die ich unbedingt teilen möchte. Andere Menschen sollen dadurch motiviert werden, sich bei Organisationen abseits der allbekannten zu bewerben. Und so habe auch ich es gemacht:

Von September 2011 bis Juni 2012 absolvierte ich bei dem internationalen Kinderhilfswerk „NPH Österreich – Hilfe für Waisenkinder“ ein Praktikum im Umfang von 15 Stunden pro Woche. Die Mindestpraktikumsdauer beträgt drei Monate, was auch sinnvoll ist, um einen guten Einblick in die Tätigkeit der Organisation zu bekommen.

Als in der Öffentlichkeit nicht sehr präsente Organisation stieß ich durch Zufall auf NPH. Besonders reizte mich an dem Praktikum, dass NPH auf die Region Lateinamerika spezialisiert ist und dort zahlreiche Kinderdörfer und Outreach-Projekte betreut.

Den großen Vorteil eines Praktikums bei NPH sehe ich darin, dass man durch die Größe des Büros in Wien die Möglichkeit hat, alle Bereiche des täglichen Arbeitsablaufes kennen zu lernen. Ich habe sehr vielseitige Tätigkeiten übernommen und wurde auch von allen Seiten eingespannt. Hauptsächlich war ich mit der Unterstützung der PR sowie des Fundraisings beschäftigt, aber auch in die Volontärskoordination wurde ich eingebunden. Oftmals erhielt ich den Auftrag zu projektbezogener Recherche, wo man stets in neue Bereiche eintauchen kann und neues dazulernt.

Besonders spannend fand ich auch die Mitarbeit im Social Media Bereich, was schließlich ein äußerst interessantes Kommunikations- und Vernetzungsmedium für NGOs ist. Zuletzt wurde ich sogar noch Mitglied des internen Green-Teams, welches im Rahmen des ÖkoBusinessPlans gegründet wurde, womit wieder ein neuer Praktikumsbereich dazukam und ich Kenntnisse in Umweltfragen sammeln konnte. Wie man sieht, sind die Arbeitsbereiche sehr vielfältig und es gibt viele Gebiete, in die man während seines Praktikums hineinschnuppern kann.

Nach drei Monaten habe ich das Praktikum verlängert, weil ich noch weitere Erfahrungen sammeln wollte. Was mich persönlich sehr begeistert hat, war das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters. Über positive Nachrichten hat man sich gemeinsam gefreut, bei negativen sich gemeinsam den Kopf zerbrochen, wie man die Situation wieder zum Guten wenden kann. Und genau dieses Denken hat mich dazu gebracht, meine Erfahrungen mit diesem Praktikumsbericht weiterzutragen: Was kann man ändern, damit es stets vorwärts geht? In welche Richtung muss man lenken, welcher Instrumente muss man sich bedienen? Wie kann man mit wenigen Ressourcen viel erreichen? Genau diese Möglichkeit, aktiv mitzuüberlegen und mitzuerleben, wie eine Organisation sich ständig weiter entwickelt, hat mich sehr motiviert. Das man selbst Teil des Weges nach vorne sein kann und mit seiner Tätigkeit und seinem aktiven Einsatz etwas erreichen kann: Die Organisation und ihre Arbeit voranzubringen.

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Weitere Informationen:

NPH Österreich